Lastruper Karneval Verein von 1969

Lastruperinnen feiern Weiberfastnacht bunt und schrill   

Ausgelassener Auftakt des Karnevalstaumels / Festzelt am Unnerweg aber nur mäßig gefüllt

 

Autor: Günter Stutenkemper

Ausgelassene Partystimmung herrschte bei der Weiberfastnachtsparty des Lastruper Karnevalvereins im Festzelt am Unnerweg. Die Besucher feierten locker einen ersten Höhepunkt in der Schlussphase der fünften Jahreszeit. 

Die Weiberfastnacht ist der Auftakt für den Karnevalstaumel bis zum Aschermittwoch, und die Weiber zeigten am Donnerstag deutlich, wer an dem Abend die Hosen anhatte.

Närrinnen aller Altersklassen füllten den Bereich vor der Bühne, von der Ballermannhits und Aprés-Ski-Klassiker aus den Boxen ballerten. Auch in diesem Jahr wieder legte die feiernde Weiblichkeit großen Wert auf Sex-Appeal. Bunt und schrill war angesagt.

Die Feierlaunigen ließen sich so richtig in Partystimmung versetzen, auch wenn der Besuch hinter den Erwartungen des Lastruper Karnevalsvereins zurückblieb. DJ Tobi heizte den Närrinnen mit einer guten musikalischen Mischung ein und animierte zum Tanz. Da wurde gleich kräftig geschunkelt und mitgesungen.

Der Komiker und Sänger Stefan Rodefeld in seiner Rolle als „Ewald, der Aalhornmann“ begeisterte die Närrinnen. Im Gepäck hatte er sein sechs Meter langes Aalhorn (Alphorn). Mit Wortwitz und Humor erzählte er die Geschichte seines Instrumentes und lief, unter Zuhilfenahme des Publikums, zu komödiantischer Höchstleistung auf. 

Selbst comedymüde und witzresistente Zeitgenossen konnten sich der sportlichen' Ausstrahlung seines blauen Trainingsanzuges kaum entziehen. Aber spätestens, wenn Ewald zum Eros Ramazzotti mutierte oder 'Highway to Hell' mit einem Mundharmonika-Solo der Spitzenklasse verzierte und zu guter Letzt das Showprogramm mit Time to say good bye beendet, schwappte die Woge der Anerkennung und Sympathie auch auf den letzten Skeptiker über.                                                                             Fotos: Günter Stutenkemper

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